Woche für das Leben thematisiert Sterben in Würde
Caritas engagiert sich für die Hospizarbeit
In Deutschland ist eine kontroverse Debatte um die Frage einer humanen Sterbebegleitung entbrannt. Dabei hat die Position für ein selbstbestimmtes Sterben, sei es durch Suizid, assistierten Suizid oder Tötung auf Verlangen, viele Befürworter. Die beiden großen Kirchen in Deutschland werben daher bei ihrer „Woche für das Leben“ für eine ganzheitliche Form der Sterbebegleitung. In der Erzdiözese Bamberg betreiben Caritasverbände zwei ambulante Hospizdienste (im Landkreis Forchheim und im Nürnberger Land) sowie das stationäre Hospiz „Haus Xenia“ in Nürnberg. Ein weiteres stationäres Hospiz für Coburg ist derzeit in Planung. Allein im Caritasbereich gibt es über 130 ausgebildete Palliative Care-Fachkräfte. Darüber hinaus arbeiten zahlreiche engagierte Ehrenamtliche mit den Fachkräften in einem Netzwerk zum Wohl der betroffenen Menschen zusammen.
Diözesan-Caritasverband will auf jede Form von Gewalt in der sozialen Arbeit achten
Präventions-Konzept und externen Gewaltbeauftragten vorgestellt – Schulung aller Mitarbeiter hat begonnen
Sein Konzept zur Prävention von Gewalt in der sozialen Arbeit hat der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit seinem umfassenden Ansatz, der alle Arten von Gewalt in den Blick nimmt, kann es im kirchlichen Raum als außergewöhnlich gelten. Kernstück des Konzepts sind umfangreiche Schulungen aller Mitarbeiter sowie ein externer Beauftragter als Ansprechpartner für Betroffene.